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July 09 2015

08:21

Lebensretter dringend gesucht

Der Sommer ist da und bringt nicht nur die Menschen, sondern auch Blutspendedienste gehörig ins Schwitzen. So schmelzen die Vorräte an Blutkonserven buchstäblich dahin. Viele suchen lieber Abkühlung im Freibad oder am See statt ans Blutspenden zu denken. Doch die Vorräte an Blutkonserven müssen jetzt – vor den Sommerferien – aufgestockt werden, sonst können Unfälle und Verletzungen in der Urlaubszeit nicht lückenlos versorgt werden. Deswegen suchen wir dringend Spenderinnen und Spender ...
07:44

Asyl: Rotes Kreuz fordert EU-weite Quotenregelung

Appell an die heute in Luxemburg tagenden EU-Innenminister Wien (Rotes Kreuz) – Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum appelliert an die EU-Innenminister, sich auf eine faire Verteilung von Asylwerbern innerhalb der EU zu einigen. „Das ist wichtig, um eine adäquate Versorgung der Asylwerber zu gewährleisten und ein notwendiger Akt europäischer Solidarität“, sagt Kerschbaum. Der Rotkreuz-Generalsekretär ist für die Errichtung eines Solidaritätsfonds, aus dem jene Staaten, die die Quoten übererfüllen, Ausgleichszahlungen erhalten. Eine Quotenregelung ...

July 07 2015

12:37

Sommergrüße aus Italien

Jeden Tag riskieren hunderte Menschen ihr Leben auf der gefährlichen Überfahrt von Nordafrika nach Italien. Viele von ihnen fliehen vor Konflikten und anderen Bedrohungen. Sie kommen aus den Brennpunkten der Welt: Eritrea, Somalia, Syrien oder dem Sudan. Sie suchen Sicherheit und Schutz für sich und ihre Familien. Selbst wenn sie die gefährliche Reise überstanden haben, warten weitere Herausforderungen auf diese Menschen. Die meisten von ihnen wissen nicht, wohin. Das ...

July 06 2015

09:30

Schulstartpakete für Kinder von Mindestsicherungs-BezieherInnen

Das Sozialministerium finanziert ab Juli 2015 so genannte Schulstartpakete. Dadurch werden Bezieherinnen und Bezieher der bedarfsorientierten Mindestsicherung in ganz Österreich finanziell entlastet. Verteilt werden diese Pakete vom Roten Kreuz. Wien - Jedes Schulkind in einem Haushalt, in dem Mindestsicherung bezogen wird, kann ein Schulstartpaket bekommen. Die Familien erhalten Mitte Juli einen Brief mit allen Informationen zur Vorgehensweise und einem Antrag automatisch zugeschickt. Damit können sie bei einer Verteilstelle des ...

July 02 2015

06:00

Erste Hilfe bei großer Hitze

Bei dem strahlenden Sonnenschein und den hohen Temperaturen, die in den nächsten Tagen erwartet werden, zieht es viele ins Freie. Dabei ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu achten, um einem Hitzenotfall vorzubeugen. Wien (Rotes Kreuz) - Die Trinkflasche sollte im Sommer ein ständiger Begleiter sein. „Zwei bis drei Liter täglich sollte man trinken“, sagt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes. Am besten geeignet sind ...

July 01 2015

09:50

NPOs beschäftigen 5,2 Prozent aller Erwerbstätigen

Wien (Rotes Kreuz) – Das Wirtschaftsministerium veröffentlicht jährlich einen Wirtschaftsbericht. 2015 ist erstmals der Non-Profit-Bereich in diesem Bericht ausgewiesen. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass der sogenannte 3. Sektor endlich auch im Wirtschaftsbericht jene Bedeutung findet, die er tatsächlich hat“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Schließlich erwirtschaften Österreichs NPOs eine Bruttowertschöpfung von fast sechs Milliarden Euro. Zwischen 2000 und 2010 zeigte sich in diesem Bereich ein starker Zuwachs ...
07:58

Schlaflos im Sommer

Tropische Nächte sind zwar ideal für Nachtschwärmer, für Ruhe- und Schlafsuchende kann die Hitze zum Alptraum werden. Ein paar Tipps, die Sie davor bewahren. Der frühe Morgen und der späte Abend sind bei hochsommerlichen Temperaturen die besten Zeiten, um zu lüften. Besonders in Großstädten, die sich tagsüber aufheizen, hat die Morgenstunde am ehesten frische Luft zu bieten. Für Erfrischung sorgen auch feuchte Leintücher, die vor das geöffnete Fenster ...

June 25 2015

11:33

Climate Forum East 2

The second phase of the Climate Forum East started well in 2015. The specific objective of this program is to increase the capacities of the six established national Civil Society Organizations (CSO) Climate Change Adaptation (CCA) networks and individual CSO network members in the Eastern Neighbourhood Region. The main objective is to contribute to national and local policy making processes, public awareness raising, and The second phase of ...
11:33

Enttäuschung über den Asylgipfel

Rotes Kreuz, Caritas und Volkshilfe fordern sofortige Rückkehr an Verhandlungstisch. Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, Caritas Präsident Michael Landau und Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich, zeigen sich vom gestrigen Asylgipfel im Bundeskanzleramt schwer enttäuscht. "Wir hätten erwartet, dass der Asylgipfel Lösungen und eine langfristige Strategie im Umgang mit schutzsuchenden Menschen bringt. Das ist leider nicht geschehen. Das Motto scheint auch in den kommenden Monaten zu lauten: ...
09:32

Bundespräsident Fischer zeichnet Blutspender aus

Am 24. Juni zeichneten Bundespräsident Heinz Fischer, Rotkreuz-Vizepräsident Peter Ambrozy und Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum in der Wiener Hofburg 27 junge Blutspender aus ganz Österreich aus. Wien (Rotes Kreuz) - „Mehr als die Hälfte aller Menschen sind zumindest einmal in ihrem Leben auf das Blut anderer angewiesen“, sagt Bundespräsident Heinz Fischer. „Die freiwillige und unbezahlte Blutspende ist ein wertvolles Geschenk aus innerer Überzeugung und kann nicht hoch genug geschätzt werden.“ ...

June 22 2015

13:08

Was hat Asyl mit Dublin zu tun?

Von A wie Aufnahmeland bis Z wie Zulassungsverfahren: Die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Asyl und ihre Bedeutung. Asyl: Ein sicherer Zufluchtsort. Wenn Personen in ihrem Heimatstaat aus politischen Gründen oder aus Gründen ihrer Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt werden, können sie in Österreich um Asyl ansuchen.Asylwerber: Ein Asylwerber ist jemand, der eine internationale Grenze überschritten hat, um in einem anderen ...

June 17 2015

09:59

Weltflüchtlingstag: Das Recht auf Asyl

Lösungsansätze annehmen, statt Initiativen zu Tode zu administrieren, fordern heimische Hilfsorganisationen anlässlich des Weltflüchtlingstag am 20. Juni von der Regierung. „Das Asylrecht ist unverzichtbar im Kanon der Menschenrechte, jeder Mensch hat ein Recht auf menschenwürdige Selbstverständlichkeiten“, diesen Grundsatz vertraten heute Rotes Kreuz, Caritas, Amnesty International und Diakonie auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Die Hilfsorganisationen prangern den „hilflosen Umgang“ der Regierung mit Flüchtlingen an und schlagen einen nationalen Aktionsplan ...

June 15 2015

09:09

Unsolidarisches Zeichen gegenüber Asylsuchenden

Das Rote Kreuz fordert: Politische Hilflosigkeit nicht am Rücken schutzsuchender Kriegsflüchtlinge austragen! Wien (Rotes Kreuz) – „Im Vergleich zu anderen EU Staaten leistet Österreich einen weit überproportionalen Beitrag in der Bewältigung von Asylanträgen“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, „aber das Aussetzen von Asylverfahren zugunsten einer prioritären Behandlung von Dublin-Fällen und das Stoppen des Familiennachzugs nach Österreich geht zu Lasten schutzsuchender Kriegsflüchtlinge.“ Mit der gesetzten Maßnahme wolle ...

June 13 2015

12:38
11:22

Die Kraft der Menschlichkeit

Der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Elhadj As Sy, breitete in seiner Rede vor den 120 Gästen der ÖRK-Hauptversammlung das Spannungsfeld der humanitären Hilfe aus. ÖRK-Präsident Gerald Schöpfer machte das Bild aus österreichischer Perspektive vollständig. Seit 50 Jahren basiert die Arbeit der RK-Bewegung auf den sieben Grundsätzen. Sie wurden 1965 in Wien beschlossen. Seither hat sich nicht nur die Natur von kriegerischen Konflikten fundamental verändert, ...

June 09 2015

12:29

Golfturnier für den guten Zweck

Rotary Club Wien unterstützt die Spontanhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes Bei Sonnenschein und perfekten Golftemperaturen ging am 30. Mai 2015 das erste Charity-Golfturnier des Rotary Club Wien über den Rasen. RC Wien-Präsident Wolfgang Kopetzky begrüßte rund 60 Golferinnen und Golfer, die nach Lengenfeld kamen, um den Schläger für den guten Zweck zu schwingen und damit die Spontanhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes zu unterstützen. Unter den Gästen: Elisabeth Stadler (Donau Versicherung), ...

June 08 2015

08:12

Rotkreuz-Tipps für die Festival-Saison 2015

Wenn Sie vorhaben in nächster Zeit ein Festival zu besuchen, finden Sie hier Festivaltipps vom Roten Kreuz, die einen Besuch im Sanitätszelt vermeiden helfen. Der Sommer ist nun endgültig da und damit auch die Festival-Saison. Einige haben bereits stattgefunden, andere stehen noch an. Wenn auch Sie vorhaben sich in das Getümmel zu werfen um die Musik zu genießen oder die Atmosphäre auszukosten - tun Sie das. Hier sind allerdings ...
08:12

Rotkreuz-Tipps für das Nova Rock-Festival 2015

Laut Wetterprognose wird es kommendes Wochenende beim Nova Rock-Festival im Burgenland auch temperaturmäßig heiß hergehen. Festivaltipps vom Roten Kreuz, die einen Besuch im Sanitätszelt vermeiden helfen. Das Rote Kreuz wird auch beim diesjährigen Nova Rock vom 12. bis 14. Juni wieder für alle da sein, die Hilfe benötigen. Wir sind während des Festivals mit täglich über 100 Sanitätern und Notärzten aus verschiedenen Bundesländern im Einsatz. Eine Sanitätshilfsstelle am Campingplatz ...

June 03 2015

07:54

Weltflüchtlingstag: Lesung mit Livia Klingl

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni präsentiert die bekannte Auslandsjournalistin im Roten Kreuz ihr Buch " Wir können doch nicht alle nehmen". Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Mehr als 50 Millionen Menschen befinden sich im Moment auf der Flucht. An die 866.000 Asylanträge wurden im Jahr 2014 weltweit in den Industriestaaten gestellt. Der Bedarf an Resettlementplätzen wird von UNHCR mit etwa einer Million geschätzt. Doch nicht einmal ...

June 02 2015

08:41

Wenn Philosophen essen oder vom Staatsversagen in die Föderatur?

Kurz nach Erdrutsch-artigen Wahlergebnissen finden allerorts Scherbengerichte statt, die dieses und jenes als Grund sehen, warum das Ergebnis so oder so ausgegangen ist. Die meisten Auguren liegen dabei allerdings aus zeitgeschichtlicher Perspektive betrachtet genauso richtig, wie die Chemtrails-Befürchter, weil die Blickwinkel viel zu operativ und damit die Argumentationsketten zu kleinteilig sind.

Krisen seien Zeiten des Wandels, der Chancen für Entwicklungen, sagen Management-Theoretiker. Aber sind es nicht gerade jene Propheten des kurzfristigen Profits, die zu politischem Aktionismus führen? Wann die kurze Wirkungs-Frist des Neoliberalismus durch permanente Ausweitung der Gültigkeits-sphären dieser Ideologie auch die Politik erreicht hat, kann man nicht genau abgrenzen, das postmoderne „anything goes“ hat diese Entwicklung wohl maskiert. Fakt ist, dass Politiker in ihren Ideen nicht mehr in Generationen denken, sondern in Wahlzyklen und damit vom zeitlichen Blickwinkel dem Management gleich gestellt ist.

Betrachtet man das kollektive Staats- und Politikversagen in Österreich auf allen Ebenen der Verwaltung, also die Inkompetenz auf Bundes-, auf Landes- und auf Gemeindeebene gar nicht so große Probleme unserer Zeit, Fragen wie die Unterbringung tausender Menschen (viele davon unbegleitete Minderjährige) angemessen, menschlich und zeitnah zu lösen, so erkennt man, worauf ich hinaus will. Wenn die Österreichische Bundesverfassung die Subsidiarität als Kernelement der Verwaltung beschreibt, also jene Behörden und politische Gremien mit der Durchführung von Staatsaufgaben betraut werden, die auf der untersten Ebene dafür zuständig sind, dann ist das nicht nur ein Recht. Vielmehr ist damit auch die Pflicht verbunden, diese Aufgaben zu erfüllen. Erfüllt werden diese Aufgaben allerdings nicht.

Das Thema Unterbringung von Asylwerbern zeigt, meiner Meinung nach allerdings bloß als Symptom, dass es dringend eine Veränderung in der Verwaltung geben muss, die sich dem sozialen Wandel anpasst. Dafür braucht es ErmöglicherInnen und EntscheiderInnen an den Schaltstellen, keine Verwalter und Verhinderer. Dafür braucht es Empathie und Verständnis für die KlientInnen, BürgerInnen und Kundinnen, nicht bloß Gleichheit des normenunterworfenen Individuums vor dem Gesetz.

Die Morbus Föderalis in Österreich führt im Moment zu einem Deadlock der Verwaltungsebenen, jeder meint, jemand anderer wäre für die Lösung zuständig blockiert aber trotzdem durch seine Untätigkeit die Wirkungsmacht anderer. Das so genannte Philosophenproblem (dining philosophers problem) ist ein Fallbeispiel aus der theoretischen Informatik, das zeigt, wie Systeme, die eigentlich gut funktionieren in manchen Zuständen dysfunktional werden: Fünf Philosophen sitzen am runden Tisch, jeder vor sich einen Teller Spaghetti. Zwischen den Tellern liegt je eine Gabel. Als wohlerzogene Menschen brauchen Philosophen zum Essen der Spaghetti zwei Gabeln. Das System funktioniert so lange gut, so lange mehrere der Denker mit philosophischem Diskurs und Gespräch beschäftigt sind und nur Einzelne Essen. Wenn alle gleichzeitig ihre rechte Gabel nehmen, dann verhungern sie vor den vollen Tellern.

Die derzeitigen Diskussionen – nein die fehlenden Lösungen für diese simple Aufgabe – rund um die Unterbringung von Asylwerbern (und in Folge von anerkannten Flüchtlingen) in Österreich sind genau in diesem Dilemma. Jeder hält die Gabel in der Hand und verhindert damit eine Lösung des Problems. Das einzige was man daraus lernt: für ein Philosophenproblem braucht es keine akademische Intelligenz, das schaffen auch unausgebildete. Die Informatiker haben für solche Probleme Lösungen gefunden, schaffen wir das in der Politik auch, oder gesellt sich zum Markt- und Staatsversagen auch ein komplettes Versagen der Zivilgesellschaft?

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit endlich zu agieren, eine gemeinsame und akkordierte Strategie der Republik Österreich mit allen Verwaltungsebenen und der Zivilgesellschaft zu entwickeln, wie man mit dem veränderten Rahmenkontext in einer komplexeren und konfliktreicheren Welt umgeht. Es braucht, so sagt das Generalsekretär Werner Kerschbaum, einen Nationaler Aktionsplan Asyl, der berücksichtigt, dass pro Jahr bis zu 70.000 Personen nach Österreich kommen, der mitdenkt, dass unbegleitete Minderjährige einen besonderen Schutz genießen. Ein Plan, der gemeinsam entwickelt und gemeinsam umgesetzt wird, über die Grenzen der Stufen unserer Rechts- und Verwaltungsordnung, strategische Ziele, die von allen geteilt werden, um gemeinsam an unser aller Zukunft zu arbeiten und nicht gegen irgendwelche Dystopien. Die Alternative, wenn man keinen “starken Mann” mag, der auch nichts zu Lösen imstande ist?

Eine Föderatur, die man hinsichtlich ihrer Integration mit dem Europa im dreißigjährigen Krieg vergleichen kann, nur noch provinzieller …

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