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January 26 2012

15:49
10:12

Syrien: Tödliche Schüsse auf Generalsekretär des Roten Halbmonds

“Nicht schießen!” – dafür steht das rote Kreuz auf weißem Hintergrund in allen Konfliktregionen dieser Erde. Denn das Rote Kreuz, in arabischen Ländern der Rote Halbmond und international auch der Rote Kristall sind im Völkerrecht verankerte Schutzzeichen, die von den Konfliktparteien zu respektieren sind. Schüsse auf Roten Halbmond In Konfliktgebieten ist das Zeichen der einzige Schutz, den Mitarbeiter der Rotkreuz-Bewegung vor bewaffneten Angriffen haben. Hilfsorganisationen arbeiten in unmittelbarer Nähe zu Opfern und ...

January 25 2012

16:43

Handbuch für Notfall- und Rettungssanitäter: Buchrezension und Interview

Was sind die Highlights in der zweiten Auflage dieses Buches, was sind die Unterschiede zur ersten Auflage? Wolfgang Schreiber: Die zweite Auflage ist eine überarbeitete, den aktuellen Leitlinien bzw. Entwicklungen der Medizin/Wissenschaft angepasste Version der ersten Auflage. Als Highlight erscheint mir weiterhin die anschauliche, mit vielen realen Beispielen und grafische Aufarbeitung der Themen. Christoph Redelsteiner: Das ABCDE Schema, von Peter Safar (Österr.US  Wiedererfinder der Reanimation) schon vor vielen Jahren eingeführt, hat sich international endgültig durchgesetzt ...

January 23 2012

08:31

Nepal: Sauberes Wasser stärkt das Selbstbewusstsein

Nepal ist mit vielen Herausforderungen konfrontiert – einerseits gibt es Traditionen, Sitten und Bräuche, andererseits hält die Modernisierung Einzug.  Sauberes Trinkwasser ist eines der grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse.  Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen spielt eine entscheidende Rolle in der gesamten sozialen und ökonomischen Entwicklung einer Gemeinschaft. Aufgrund der kaum vorhandenen Infrastruktur sind die Menschen im Land schwer zu erreichen. Jedes Jahr sterben in Nepal rund 45.000 Kinder unter fünf Jahren, an Problemen ...

January 20 2012

10:14

Bundesehrenzeichen an 23 Jugendrotkreuz-Mitarbeiter

Wien (Jugendrotkreuz) – Am Montag, 23. Jänner 2012, bekommen 23 Freiwillige des Österreichischen Jugendrotkreuzes das Bundesehrenzeichen von Bundesministerin Claudia Schmied aus Anlass des Europäischen Jahres der Freiwilligkeit 2011 verliehen. „Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung erhalten“, so Karl Zarhuber, Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK). Das ÖJRK ist durch Lehrerinnen und Lehrer, die freiwillig die Funktion Jugendrotkreuz-Referent übernehmen, an Österreichs Schulen vertreten. Sie vermitteln ...

January 18 2012

10:37

Jung-Athleten in Innsbruck: Vorbilder mit olympischen Ehren

Ein feierlich gesprochener Olympischer Eid im prächtigen Bergisel Stadion eröffnete vor 15.000 Zuschauern die ersten Olympischen Jugendwinterspiele in Innsbruck. Über 1000 Athleten aus 70 Nationen nehmen von 13. bis 22. Jänner an den Olympischen Bewerben Teil.  Etwa 1100 Volontäre ermöglichen als Helfer einen reibungslosen Ablauf der Spiele, darunter auch 400 Freiwillige des Ö(J)RK.  Das Besondere an den Olympischen Jugendspielen liegt darin, dass diese Veranstaltung weit mehr als nur einen rein sportlichen Wettkampf darstellt. Um ...

January 10 2012

13:40
13:40

January 09 2012

11:28

Rotkreuz-Hilfe in Haiti: Neue Häuser, neue Brunnen und Gesundheitsprojekte

Wien/Leogane (Rotes Kreuz) – Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti liegt der Schwerpunkt der Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes auf der langfristigen Entwicklung. Teil des Programms rund um die besonders stark betroffene Stadt Leogane sind die Errichtung von 3.000 Häusern und der Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur (Schulen, Gemeindezentren). Zusätzlich werden Brunnen gebaut und die Siedlungen mit sanitären Anlagen ausgestattet. 3.000 Familien werden dadurch beim Wiederaufbau unterstützt. „Besonders wichtig ist uns ...
09:57

January 02 2012

13:03

Benefizkonzert zugunsten der Ostafrikahilfe

Die Erlöse des Benefizkonzerts kommen zur Gänze der Rotkreuz-Hilfe in Ostafrika zu Gute. Der Eintrittspreis beträgt 15,- Euro. Das Konzert am 14. Jänner 2012 beginnt um 19:30 Uhr im Alten Rathaus in der WIpplingerstrasse 8, 1010 Wien. Kartenanfragen an: benefizkonzert_ostafrika@yahoo.co. Hilfe in Afrika Seit Monaten läuft die Hilfe der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften am Horn von Afrika auf Hochtouren. Sowohl in Äthiopien als auch in Kenia und Somalia sind Nahrungsmittel- und ...

January 01 2012

15:29

Krise als politische Chance – cui bono?

In Handbüchern zum Change Management wird eine Krise als „hoher Veränderungsdruck für Top-Down Konzeption von Business Process Reengeneering“ bezeichnet, also als Chance, die Konzeption der Produktionsprozesse neu aufzusetzen. Genau das passiert doch auch auf politischer Seite, wenn man hört, dass staatliche Leistungen angepasst werden sollen, dass man versucht das angeblich dramatische und krisenauslösende Budgetdefizit maßgeblich „Ausgabenseitig“ zu sanieren.

Verschiedene Steuerungslogiken bleiben verborgen

Doch halt – genau diese Scheinvergleichbarkeit von privaten Haushalten, Unternehmen und der Öffentlichen Verwaltung führt uns doch in die Krise immer weiter hinein.  Es beginnt schon mit der Problemdefinition. Wer sagt doch gleich, dass die Budgetdefizite zu hoch sind? Ah – die Ratingagenturen, die über ihre „Einschätzungen“ bestimmen, wie viel an Kreditzinsen die Öffentliche Hand zu zahlen haben. Die ganze Krise und die Definition, ob es eine Krise ist, hat sehr viel mit der konstruierten Wahrnehmung zu tun, denn die Defizite der Europäischen Staaten waren durchaus schon höher, und damals hat niemand laut geschrien.

Interessant ist es, dass es durch den Wechsel der Wahrnehmung gelungen ist, von den real existierenden Problemen der Finanzwirtschaft abzulenken, die 2009 mit der amerikanischen Hypothekenkrise begonnen hat und in dem anschließenden Banken-Bilanzinferno weitergeführt wurde. Die Dominoeffekte der so genannten „schlechten Papiere“, in denen diese wertlosen Hypotheken versteckt waren, haben zahlreichen Glücksrittern durchaus konservativer Europäischer Geschäftsbanken ihre Ahnungslosigkeit deutlich vor Augen geführt. Doch verändert hat sich dort wenig. Staatshilfen wurden dankbar angenommen, milliardenteure „Bankenrettungspakete“ haben die privaten Kursverluste solidarisiert, im Gegensatz zu den vorherigen Kursgewinnen, die standesgemäß an die Shareholder gingen, um ihren Value zu erhöhen.

 

Eine neoliberale Ablenkung?

Denn die Krise, die das neue öffentliche Sparparadigma inklusive  Schuldenbremse evoziert hat, ist meiner Meinung nach ein Wahrnehmungsproblem. Ich will nicht unterstellen, dass ein Think Tank analog zu „Wag the Dog“ hier die neoliberalen publizistischen Nebelgranaten entwickelt hat, um eine ökonomistischen Gegenreformation im Sinne der Ideen von  Friedrich August von Hayek und Milton Friedman voranzutreiben. Viele der Europaweit und auch hier in Österreich vorgeschlagenen Maßnahmen sind aus ökonomischer Sicht allerdings sehr krude und ohne systemische Betrachtung ihrer Wirkungen geplant, wie auch eine Kommentarserie in der letzten Ausgabe der „Zukunft“ schön herausgearbeitet hat.

Ich will hier nicht falsch verstanden werden: Defizite sind per se nichts Gutes und langfristig müssen auch bei öffentlichen Budgets die Einnahmen und die Ausgaben einander die Waage halten. Auch Reformen in den Institutionen des Österreichischen Staats-, Politik- und Verwaltungsapparats sind von Nöten, genauso müssen die Aufgaben der öffentlichen Hand immer wieder den neuen Bedürfnissen angepasst werden. Allerdings müssen diese Reformen wohlbedacht unter Berücksichtigung ihrer Sekundär- (und Tertiär-, …) Wirkungen geplant werden, denn die Systeme (nicht nur das Finanzsystem, auf das sich alle fokussieren) sind höchst interdependent und vor allem rekursiv. Zudem muss die Wirkungsorientierung auch außerhalb des Finanzsystems betrachtet werden, das offenbar inzwischen stark von der Politik entkoppelt ist.

Lernen Sie Ökonomie, Herr Politiker

Das möchte ich in Abwandlung des legendären Kreisky-Zitat unseren MinisterInnen und ihren Kabinetten zurufen, wenn sie in ihren Klausuren die Sparziele gemeinsam aushandeln. Die Mechanismen, die in den 1970ern und 1980ern eingesetzt wurden, um die Wirtschaft anzukurbeln stammten eher aus dem Keynesianischen Tool-Portfolio. Stephan Schulmeister, ein österreichischer Ökonom schlägt als Lösung einen „New Deal für Europa“ vor. Als Horror-Szenario seines leicht zu lesenden Büchleins skizziert er: „eine gleichzeitige und massive Haushaltskonsolidierung in allen EU-Ländern“, also jenes Szenario, das im Moment gerade eingetreten ist.

Was kann man machen?

Einerseits denke ich, dass es einen breiten Diskurs braucht, um gemeinschaftlich Vor- und Nachteile von Struktur- und Aufgabenreformen des Staates zu diskutieren, doch dafür bedarf es einer neuen politischen Kultur der Partizipation. Neben den finanziellen Steuerungszielen erscheint mir das Commitment zu langfristigen politischen Zielen wichtig.  Beispielsweise die gemeinsame Vereinbarung den Gini-Index bis 2020 um 2 Prozentpunkte zu senken, oder konkrete Ziele hinsichtlich der Integration ausgegrenzter sozialer Milieus.

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December 31 2011

18:25

Bei Stau auf der Autobahn: Rettungsgasse bilden!

Es ist ganz einfach: Alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur müssen sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts. „Erfahrungen aus Deutschland zeigen, dass die Rettungsgasse bis zu vier Minuten Zeitersparnis bringt. Wir wissen, dass die Überlebenschancen von ...

December 30 2011

11:19

Rotes Kreuz warnt vor drohender Hungerkatastrophe in der Sahelzone

Wien/Genf (Rotes Kreuz) – Aufgrund einer Kombination von Ernteausfällen, Regenmangel und steigenden Preisen sind in der Sahelzone Millionen Menschen vom Hunger bedroht.   Allein in Mauretanien verdoppelte sich die Anzahl der Personen, die unter Nahrungsmittelknappheit leiden, seit Juli auf rund 840.000. Im Jänner 2012 könnten bereits 1,2 Millionen Menschen betroffen sein.   Ebenfalls kritisch ist die Situation in Niger, Mali, Burkina Faso, Tschad und im Senegal. ...

December 29 2011

16:12

December 26 2011

23:00

Jahresrückblick 2011: Von Krisen und Chancen

Jahr der Freiwilligkeit Mit dem Jahr 2011 geht auch das "Europäische Jahr der Freiwilligen" zu Ende. Für das Rote Kreuz ein Schwerpunkt, der mit einer Kooperation mit der Kronen Zeitung einen öffentlichkeitswirksamen Auftakt hatte. Das ganze Jahr über wurden auch in Rotkreuz-Medien laufend Freiwillige und ihre Tätigkeitsbereiche vorgestellt. Die Freiwilligenkonferenz des Landesverbandes NÖ bildete im Dezember einen abschließenden Höhepunkt. Übersichtsseite Freiwilligkeit: Freiwilligen-Porträts, Gastkommentar des Präsidenten zum Freiwilligengesetz u.v.m.  Katastrophen: Japan, Pakistan, Erdbeben Türkei Am 11. ...

December 25 2011

17:53

December 24 2011

12:47

December 23 2011

08:54

December 20 2011

23:00

Friedenslicht 2011: Symbol des Weihnachtsfriedens

Wien (Rotes Kreuz) - In der Blutspendezentrale des Roten Kreuzes in Wien kann man am Heiligen Abend Gutes tun, indem man Blut spendet und danach das Friedenslicht mit nach Hause nimmt. Gutes tun auch die zahlreichen Mitarbeiter und Freiwilligen des Roten Kreuzes, die während der Feiertage Dienst versehen. Die engagierten Frauen und Männer helfen den Menschen auf unterschiedlichste Weise, sei es durch Betreuung und Pflege älterer Personen, sei es im Rettungsdienst ...
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